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Warnschutz

Warnschutz von Leipold – Sicher durch den Alltag

Die europäische Norm 20471 regelt die Vorschriften, nach denen Warnschutzkleidung in Europa hergestellt und vertrieben wird. Die Norm ist in vielen Bereichen eine maßgebliche Vorgabe zum persönlichen Schutz von Individuen in gefährlichen Situationen. Zusätzlich schreibt sie sowohl in hellen als auch in dunklen Arbeitssituationen eine eindeutige und garantierte Sichtbarkeit vor. Gerade bei Arbeiten im und um den Straßenverkehr, auf Baustellen allgemein, im Zugverkehr oder bei Gleisarbeiten sowie auf Flughäfen spielt die Sichtbarkeit von Arbeitern eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus gibt es natürlich viele weitere Anwendungsgebiete.

Für Arbeitnehmer in potenziell gefährlichen Umfeldern ist die Warnschutzbekleidung, beziehungsweise der Warnschutz allgemein, ein wesentlicher Teil der persönlichen Schutzausstattung (kurz PSA). Um die Einschätzung von Gefahrenquellen und deren Absicherung zu erleichtern sowie die optimale Ausstattung von Betrieben unter Berücksichtigung der geltenden Gesetze zu vereinfachen, stellt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) einen praktischen Leitfaden zu Verfügung, der eine durchaus nützliche Hilfestellung bei Fragen rund um dieses Thema gibt. Grundsätzlich gilt in Deutschland jedoch der Ansatz der Gefahrenvermeidung. Das bedeutet, dass mögliche Gefahrenquellen und Gefährdungen nach Möglichkeit durch geeignete Maßnahmen von vorne herein vermieden werden sollen.

Warnschutz hilft nur bei richtiger Beurteilung von Gefahren

Da Arbeitgeber vor der Anschaffung von Warnkleidung eine genaue Gefährdungsbeurteilung durchzuführen haben, ist meist schon im Vorhinein bekannt, in welchem Ausmaß die zu erwerbende Kleidung zusätzlich schützen soll. Unter zusätzlicher Berücksichtigung der Konstitution des auszukleidenden Mitarbeiters ergeben diese Beurteilungen eine sehr genaue und gute Einschätzung über die Art und den zu erwartenden Umfang von Gefährdungen ab. Liegen die Ergebnisse über die Mindestanforderungen vor, können Unternehmen in der Folge leicht entscheiden, welche zusätzlichen Funktionen ihre neue Warnbekleidung erfüllen soll. Zu diesen Eigenschaften gehören unter anderem:

  • Wetterfestigkeit, das heißt Schutz vor Nässe, Kälte, Wind und/oder UV-Strahlung
  • Schutz vor mechanischen Einwirkungen
  • Schutz vor chemischen Einwirkungen
  • Schutz vor Einwirkung durch biologische Arbeitsstoffe

Die Zusätzliche Schutzfunktion von vielen Warnkleidungselementen hat den Nutzen, dass eine übermäßige Zwiebelsystematik der Arbeitskleidung vermieden werden kann. Unabhängig von ihrer Schutzfunktion wird Warnkleidung darüber hinaus nach der Mindestfläche an retroreflektierendem und fluoreszierendem Material in drei unterschiedliche Sichtbarkeitsklassen eingeteilt. Wie auch in anderen europäischen Normen üblich entspricht hierbei die Klasse 1 der Stufe mit der geringsten Sichtbarkeit, während die höchste Sichtbarkeit durch die Auszeichnung mit Klasse 3 kenntlich gemacht wird. Im Gegensatz zu anderen Normen wird beim Warnschutz allerdings die gewertete Fläche an der kleinsten zur Verfügung stehenden Kleidergröße bemessen.

Welche Warnfarbe bei welchem Einsatzgebiet?

Die DIN 20471 schreibt als Hintergrundfarbe für hochsichtbare Warnschutzbekleidung grundsätzlich eine von drei Farben vor: fluoreszierend Gelb, fluoreszierend Rotorange oder fluoreszierend Rot. Je nach Arbeitsort kann es jedoch bereits Vorgaben geben, die die Farbwahl einschränken. So gilt zum Beispiel nach §35 Abs. 6 der StVO, dass für das Arbeiten im Straßenverkehr in Deutschland lediglich fluoreszierend Rotorange und fluoreszierend Gelb zulässig sind. Für diesen Einsatzort ist die Frage nach der Farbe also bereits vorentscheiden. Auch andere Einsatzgebiete können solchen Vorgaben unterliegen, informieren. Sie Ihre Kunden also bestenfalls frühzeitig über eventuelle Einschränkungen, die es zu beachten gilt.

Kommen entsprechen den jeweils geltenden Vorschriften mehrere Hintergrundfarben in Frage, sollten bei der Wahl dringend auch die Umgebungsbedingungen Beachtung finden. Im Vordergrund der Entscheidung sollte immer eine bestmögliche Erkennbarkeit stehen. So ist zum Beispiel fluoreszierendes Gelb vor einem bewaldeten Gebiet zwar sichtbar, jedoch deutlich schlechter als etwa fluoreszierendes Rotorange. Wechselt der Arbeiter im Laufe des Tages vor ein blühendes Rapsfeld, ist auch fluoreszierendes Gelb fast unsichtbar.

Haben Ihre Kunden alle Überlegungen zur Anschaffung von Warnschutzkleidung unternommen und wurden alle möglichen Gefährdungen vollends eingestuft, kann zur eigentlichen Beschaffung übergegangen werden. Hier sollte selbstverständlich gerade die Qualität ein ausschlaggebender Faktor sein. Im Händlershop von Leipold finden Sie daher nur Produkte, die unserem hohen Standard an Materialsicherheit und Langlebigkeit entsprechen. Liefern Sie Ihren Kunden nur Produkte von beständigem und hohem Qualitätsniveau. Neben Warnkleidung finden Sie in unserem Online-Shop natürlich viele weitere Artikel rund um das Thema Schutzausstattung. Ob Handschuhe, Jacken oder Stiefel. Sie haben weitere Fragen oder Anmerkungen? Kontaktieren Sie uns per Mail oder telefonisch – gerne stehen wir Ihnen beratend zur Seite.